„Fitna“ von Geert Wilders

April 6, 2008

Seit einer Woche ist der Film „Fitna“ des niederländischen Abgeordneten Geert Wilders jetzt im Netz zu sehen. In den Medien wurde der Film viel kritisiert und oft als „Hetze“ bezeichnet, doch stimmt das wirklich? Machen Sie sich selbst ein Bild. Hier ist der Film (in zwei Teilen):


Das Wort zum Ostersonntag

März 22, 2008

Und so begab es sich, dass Judas Ischariot seinen Sektenguru Joshua ben Joseph, der später als Jesus Christus bekannt werden sollte, verriet. Eine von der Nachwelt sehr geschätzte Tat, da sie half den Sektenguru zum Gott erklären zu können. Leider mobbten die restlichen Sektierer Judas in den Selbstmord. Die Römer hingegen waren froh einen Unruhestifter und Putschisten beseitigen zu können. Sie nagelten besagten Deliquenten an eine Querlatte, zogen diese an einem Baum herauf und nagelten zwei Podeste an den Baumstamm, eines zum Stehen und eines zum Sitzen. Das Podest zum Sitzen hing etwas tiefer, so dass der Verurteilte um seine Beine zu entlasten und sich zu setzen, sich an seinen Armen hängen lassen musste, was ihm das Atmen fast unmöglich machte. So verstarb Joshua ben Joseph aka. Jesus nach wenigen Stunden. Keine besonders lange Zeit; die Römer kreuzigten auch öfter Deliquenten auf Zeit, so dass es dem Zufall überlassen wurde, ob sie nach zwei Tagen entweder tot oder frei waren.

Nun hätte die Geschichte mit dem Ableben des Aufrührers zu Ende sein können, so wie es für viele judäische Sektengurus zur damaligen Zeit das Ende war. Nur kamen seine Anhänger auf die pfiffige Idee einen Zombiekult um seine Person zu spinnen, indem sie behaupteten er sei von den Toten auferstanden, sei zum Zombiejuden geworden und per Fahrstuhl zu seinem „Vater“ in den Himmel entrückt worden.

Als der christliche Zombiekult dann im Laufe der Jahrhunderte nach Europa schwappte, wurden die alten Feste zu ehren der heidnischen Götter kurzerhand in christliche „Feste“ umgedeutet. So feiert denn dann die Christenheit am heutigen Wochenende nicht etwa Ableben und Zombiewerdung eines jüdischen Sektenführers, sondern eigentlich die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, nach der auch das Osterfest noch immer benannt ist und an dem man kleine Kinder nach Eiern als Zeichen der Fruchtbarkeit suchen lässt. Wenn das nur auch der Hitlerjunge Ratzinger bzw. Papst Benny der Zuvielte wüsste . . .

HAPPY OSTARA!


Pleite für Religionsapologeten

März 7, 2008

Das Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ kommt nicht auf den Index. Der entsprechende Antrag wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien abgelehnt. hpd-online berichtet wie folgt:

BONN. (hpd) Nun ist es gewissermaßen „amtlich“: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen. Nach einer einstündigen Anhörung von Autor, Illustrator und Verleger hat die Bundesprüfstelle entschieden, dass das religionskritische Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ nicht als jugendgefährdend anzusehen sei. Mit der Entscheidung wurde der Indizierungsantrag des Bundesfamilienministeriums zurückgewiesen, das unterstellt hatte, das Buch sei „geeignet, Kinder und Jugendliche sozial-ethisch zu desorientieren“.

Das kleine Ferkel darf bleiben.
 

Offenbar hat es sich ausgezahlt, dass die „Buchmacher“ in einer 68-seitigen Verteidigungsschrift den aufklärerischen Charakter des Buches detailliert dargelegt hatten.

„Alles andere als ein Freispruch wäre ein Skandal gewesen!“, sagte Autor Michael Schmidt-Salomon nach der Urteilsverkündung. „Eine offene Gesellschaft kann es sich nicht leisten, religiöse Gefühle unter Denkmal-Schutz zu stellen. Dies würde zu einer gefährlichen Unterhöhlung der Streitkultur der Aufklärung führen.“

Illustrator Helge Nyncke wertete den Urteilsspruch als „Sieg des gesunden Menschenverstandes über das religiöse Scheuklappendenken“: „Ich bin sehr erleichtert – jetzt darf endlich ganz offiziell in unseren Kinderbüchern auch über Religion wieder nachgedacht und gelacht werden.“

Gunnar Schedel, Leiter des Alibri Verlags, richtet den Blick bereits nach vorn: „Jetzt erteile ich erstmal den Auftrag zum Druck der vierten Auflage“, meinte er unmittelbar nach der Verhandlung, „und heute Abend geh ich ins Hannebambel und gönn mir nach all dem Stress ein gemütliches Weißbier“.

Das „Ferkelbuch“ hat sich seit Anfang Oktober 2007 über 12.000 Mal verkauft. Mit der Auslieferung der vierten Auflage ist Ende des Monats zu rechnen.

Martin Bauer


Das Wort zum Sonntag II

Februar 16, 2008

Eine Überlegung lässt mir keine Ruhe: Das Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ soll auf den Index gesetzt werden. Ob dies geschieht oder nicht soll ein Gremium entscheiden, in dem unter anderem auch Vertreter der Kirchen sitzen, aber keine Vertreter säkularer bzw. humanistisch-atheistischer Verbände. Dieses voreingenommene Gremium soll also entscheiden, ob Religionskritik jugendgefährdend ist oder nicht. Man verzeihe mir den jetzt folgenden Nazivergleich, aber ist dieser Umstand nicht so, als ob die SS in Auschwitz ermittelt? Jeder, der hier von einem fairen Verfahren spricht kann nur ein fundamentalistischer Gotteskriecher sein.

Hoffen wir, dass die Kirchenvertreter in diesem Gremium mehr Respekt vor unserem Staat, den Rechten und der Meinung Ungläubiger haben, als vor ihren wirren Glaubensaussagen!

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Solidarität mit Kurt Westergaard – Islamkriminelle festgenommen

Februar 14, 2008

In Dänemark hat die Polizei drei Islamisten festgenommen, die offenbar planten den Cartoonisten Kurt Westergaard zu ermorden. Der 73-jährige Westergaard wurde durch seine Karikatur des Islamerfinders Mohammed berühmt, die ihn mit einer Bombe im Turban zeigt. Sie war eine von zwölf Karikaturen, die die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ 2005 veröffentlichte. Daraufhin randalierte der mohammedanische Mob in zahlreichen Ländern und griff skandinavische Botschaften an. Dabei wurden über 150 Menschen getötet (Mehr bei Spiegel-Online).

Die jetzt festgenommenen mutmaßlichen Islamkriminellen trachteten wohl danach, erneut zu demonstrieren, wie wahr die Aussage hinter Westergaards Karikatur immer noch ist. Aus Solidarität druckten gestern mehrere dänische Zeitungen die Karikatur erneut ab, um für die Meinungsfreiheit und gegen Islamisten zu demonstrieren. Aus Solidarität auch hier nochmals die Karikatur, die es trotz ihrer Harmlosigkeit schafft, zahlreiche Menschen im religiösen Wahn zur Gewalt und zum Hass gegen Meinungsfreiheit und Demokratie zu treiben:

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Das Wort zum Sonntag

Februar 9, 2008

Um mich ein wenig selbst zu motivieren regelmäßig diesen Blog zu ergänzen, werde ich ab sofort jeden Samstag Abend mein eigenes „Wort zum Sonntag“ posten. Was dieses beinhaltet kann ich noch nicht abschätzen, vielleicht ein Zitat, allgemeine Überlegungen oder was auch immer ich gerade zur Hand habe. So will ich heute mit einem Zitat beginnen, dessen Urheber ich leider nicht bestimmen konnte, dass aber wunderbar zu den haarsträubenden Geschichten (Scharia-Bischof, Mohammedbildchen, Kinderbuchzensur) diese Woche passt:

„Wer mit 20 kein Atheist ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch keiner ist, hat keinen Verstand.“

-unbekannt

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Muslimische Mohammed-Bildchen bei Wikipedia – Moslems mal wieder beleidigt

Februar 8, 2008

Der Wikipedia-Artikel über den Begründer des Allahkultes, Mohammed, erzürnt wieder muslimische Berufsbeleidigte. Denn was macht die Wikipediagemeinschaft? Fügt in den Artikel einfach mittelalterliche Mohammedbildchen ein. Hetzkarikaturen? Nein, Bilder gemalt von Moslems für Moslems.

Das ganze ist so lächerlich und absurd, dass nur Realitätsverweigerer in Form von fanatisierten Klerikalfaschisten solch einen blödsinnigen Budenzauber aufführen können. Zum einen verstößt die Wikipedia weder gegen Straf- noch Urheberrecht, zum  anderen (was aber im Prinzip egal ist) sind sich die Moslems nicht einmal einig, ob es überhaupt ein Darstellungsverbot des Religionserfinders Mohammed gibt (Sunniten sagen ja, Schiiten nein). Nähere Informationen über diese Posse finden Sie hier.

Zum besseren Verständnis hier die bemängelten Mohammedbildchen:
mohammed.jpg mohammed2.jpg mohammed3.jpg mohammed4.jpg mohammed5.jpg