Das Wort zum Sonntag – Mit „Toleranz“ gegen Freiheit und Demokratie

Vor zwei Wochen entdeckte ich einen Kommentar zu einem Artikel über die Mohammedkarikaturen in diesem Blog. Der Kommentar sei hier ersteinmal in voller Länge und unverändert widergegeben:

Anna
xxxx@hotmail.de | xx.xxx.224.31

Es ist Assozial sowas in den medien zu zeigen … ich finde und glaube an Tolleranz die verloren gegangen ist .. auch der Jornalist ***** der diese zeichnung etc. in der öffentlichkeit gestellt hat … hat keine tolleranz .. man hat provoiert wir alle in der EU wissen wie die dänen.. zu den muslimen in dem eigenen land stehen und diese beschmipfen .. und dies dann noch so in einer demütigen zeichnung zu verkörpern … schade das man troz soviel wissen .. so dumm ist ;) Und wenn man dann 150 tote hat fragt man sich warum presse freiheit … schade um die menschen die sterben mussten .. und schade das auch christen diesen motto folgen auge um auge zahn um zahn soweit ich weiß kommt dieser auch in der bibel vor .. in welchem kontexxt man diesen liest ist ja egal .. er steht da … so wie man den quran interpretiert .. ;) schade schade das man nicht einsieht das es inzwischen sehr viele menschen gibt .. die muslime sind .. was man mit dieser demütigen karikatur bewirken wollte .. verstehe ich nicht … wenn man was in den medien stellt .. sollte man das wissen haben das es nich gestattet ist ein bild zu malen von P.M. (der grund … wir beten keine bilder an .. das gemalte verfehlt das Orginale Bild) .. schade das man rassismus … gegen religion empfindet .. man kennt dem spruch ja .. wenn man klatscht dann aber mit beiden händen … wenn man ein fehler macht sollte man sich entschuldigen .. und ich bin mir sicher der andere wird es auch machen .. ) lebt in fireden und lasst aufhören .. glauben und religion schlecht zu machen … es verletzt wenn man sich nicht auskennt .. sollte man nichts interpritieren .. ich hoffe man verletzt uns muslime nicht mehr .. und ich hoffe .. das man auch christen nicht in anderen ländern verletzt .. LERNENE WIR ALLE TOLLERANZ!!!!“

Es beschleicht einen nach dieser Lektüre der Verdacht, dass gewisse Menschen mohammedanischen Glaubens einen sehr eigenwilligen, auf ihre eigenen Interessen ausgerichteten Toleranzbegriff vertreten. Zumal „Toleranz“ vom lateinischen „tolerare“ abgeleitet ist, was soviel wie „erdulden“ oder „ertragen“ bedeutet. Dass mohammedanische Glaubenssätze und Verhaltensvorschriften für Nichtmuslime völlig uninteressant (wenn überhaupt bekannt) sind, scheint „Anna“ völlig auszublenden. Das sie diese „Anmaßung“ der Ungläubigen nicht duldet, zeugt eben von ihrer Intoleranz, auch wenn sie anderes behauptet, da die  Aufgabe des Tolerierens in diesem Fall bei ihr und ihren Glaubensbrüdern und -schwestern liegt.

Doch ein Satz zeigt, welches Anliegen „Anna“ nun tatsächlich antreibt: „Und wenn man dann 150 tote hat fragt man sich warum presse freiheit“. Ja, warum Pressefreiheit, „Anna“? Betrachten wir doch den konkreten Fall Karikaturenrandale. Die gewaltsamen Proteste kamen erst Monate nach der Veröffentlichung von zwölf Mohammedkarikaturen in einer dänischen Provinzzeitung auf. Warum geschah dies nicht schon nach wenigen Tagen? Die Antwort ist so absurd, wie sie traurig ist. Einige dänische Imame unternahmen eine regelrechte Krawallpromotiontour duch die islamische Welt. Dabei mogelten sie noch mehrere „Karikaturen“ in ihre Protestmappe. Darunter das Foto eines Franzosen mit einer Schweinsnase aus Gummi im Gesicht; der Hintergrund dieser „Karikatur“ hatte freilich nichts mit Mohammed und dem Islam zu tun, wie die Krawallimame behaupteten, sondern es handelte sich um einen „Grunzwettbewerb“ bei einem Dorffest. Dieser Umstand blieb den zum „spontanen Krawall“ angestifteten Massen leider unbekannt, da es sich bei den „islamischen Staaten“ allesamt um Diktaturen handelt, in denen es keine freie Presse gibt. Daher ist nicht der Umstand der Pressefreiheit schuld am Tod dieser Menschen, sondern der Umstand der Pressezensur.

Natürlich geht es „Anna“ in ihrem Kommentar weder um Toleranz noch um einen „bedächtigen“ Einsatz der Pressefreiheit, sondern allein um den Anspruch islamisches Recht unter dem Vorwand der Toleranz durchzusetzen. Denn es ist sicher fraglich, ob „Anna“ und ihre mohammedanischen Freunde so „tolerant“ sind, den Buddhisten zuliebe auf Fleisch generell und auf das Opferfest im speziellen zu verzichten . . .

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Eine Antwort zu Das Wort zum Sonntag – Mit „Toleranz“ gegen Freiheit und Demokratie

  1. ardian sagt:

    du scheiss huren sohn wenn ich dich sehe der das geh macht hat werde ich dich schlagen bis du inerlich ferbluttest

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