Das ist keine Revolte, das ist eine Revolution!

Juni 27, 2009

Schon Ludwig XVI. war klar, dass seine Zeit vorbei war, als er diesen Satz hörte. Den Mullahs ist es hoffentlich auch klar.

Von hier aus wünsche ich der islamischen Diktatur im Iran einen schnellen, schmerzlosen Tod.

Weitere Infos bei Free Iran Now!


Islamkritiker bei YouTube

April 8, 2009

Von atheos empfohlene YouTube-Kanäle:

UnsichtbarerGeist

antiislamismus

hanlonsrazor

last but not least: Pat Condell

Bitte schön!


Frauenrechte statt Sharia – Demonstration am 7. März in Köln

Februar 28, 2009

Unter dem Thema „Frauenrechte statt Scharia!“ rufen verschiedene islamkritische Organisationen zu einer Kundgebung am 7.3.2009 in Köln auf. Die Veranstalter, zu denen der „Zentralrat der Ex-Muslime e.V.“, der „Verein für Aufklärung und Freiheit e.V.“ und das „Internationale Komitee gegen Steinigung und Todesstrafe“ zählen, rechnen mit 200 Teilnehmern.

Am Versammlungsort, dem Wallrafplatz direkt neben dem Kölner Dom, werden als Redner u.a. die Exil-Iranerin Mina Ahadi, Islamwissenschaftler Hartmut Krauss, Oda Dridi-Dörffel und andere erwartet. Weitere Organisationen wie „Christian Solidarity International“, Aktion 3. Welt Saar u.a. haben Ihre Unterstützung für die Kundgebung, die um 14:00 Uhr beginnen soll, angekündigt.

Die Kernkritik der Veranstalter richtet sich gegen Menschenrechtsverletzungen,
welche „zunehmend durch das Vorrücken der patriarchalischen Herrschaftskultur des politischen Islams in Deutschland und Europa verursacht werden“.


Das Wort zum Sonntag – Mit „Toleranz“ gegen Freiheit und Demokratie

August 30, 2008

Vor zwei Wochen entdeckte ich einen Kommentar zu einem Artikel über die Mohammedkarikaturen in diesem Blog. Der Kommentar sei hier ersteinmal in voller Länge und unverändert widergegeben:

Anna
xxxx@hotmail.de | xx.xxx.224.31

Es ist Assozial sowas in den medien zu zeigen … ich finde und glaube an Tolleranz die verloren gegangen ist .. auch der Jornalist ***** der diese zeichnung etc. in der öffentlichkeit gestellt hat … hat keine tolleranz .. man hat provoiert wir alle in der EU wissen wie die dänen.. zu den muslimen in dem eigenen land stehen und diese beschmipfen .. und dies dann noch so in einer demütigen zeichnung zu verkörpern … schade das man troz soviel wissen .. so dumm ist ;) Und wenn man dann 150 tote hat fragt man sich warum presse freiheit … schade um die menschen die sterben mussten .. und schade das auch christen diesen motto folgen auge um auge zahn um zahn soweit ich weiß kommt dieser auch in der bibel vor .. in welchem kontexxt man diesen liest ist ja egal .. er steht da … so wie man den quran interpretiert .. ;) schade schade das man nicht einsieht das es inzwischen sehr viele menschen gibt .. die muslime sind .. was man mit dieser demütigen karikatur bewirken wollte .. verstehe ich nicht … wenn man was in den medien stellt .. sollte man das wissen haben das es nich gestattet ist ein bild zu malen von P.M. (der grund … wir beten keine bilder an .. das gemalte verfehlt das Orginale Bild) .. schade das man rassismus … gegen religion empfindet .. man kennt dem spruch ja .. wenn man klatscht dann aber mit beiden händen … wenn man ein fehler macht sollte man sich entschuldigen .. und ich bin mir sicher der andere wird es auch machen .. ) lebt in fireden und lasst aufhören .. glauben und religion schlecht zu machen … es verletzt wenn man sich nicht auskennt .. sollte man nichts interpritieren .. ich hoffe man verletzt uns muslime nicht mehr .. und ich hoffe .. das man auch christen nicht in anderen ländern verletzt .. LERNENE WIR ALLE TOLLERANZ!!!!“

Es beschleicht einen nach dieser Lektüre der Verdacht, dass gewisse Menschen mohammedanischen Glaubens einen sehr eigenwilligen, auf ihre eigenen Interessen ausgerichteten Toleranzbegriff vertreten. Zumal „Toleranz“ vom lateinischen „tolerare“ abgeleitet ist, was soviel wie „erdulden“ oder „ertragen“ bedeutet. Dass mohammedanische Glaubenssätze und Verhaltensvorschriften für Nichtmuslime völlig uninteressant (wenn überhaupt bekannt) sind, scheint „Anna“ völlig auszublenden. Das sie diese „Anmaßung“ der Ungläubigen nicht duldet, zeugt eben von ihrer Intoleranz, auch wenn sie anderes behauptet, da die  Aufgabe des Tolerierens in diesem Fall bei ihr und ihren Glaubensbrüdern und -schwestern liegt.

Doch ein Satz zeigt, welches Anliegen „Anna“ nun tatsächlich antreibt: „Und wenn man dann 150 tote hat fragt man sich warum presse freiheit“. Ja, warum Pressefreiheit, „Anna“? Betrachten wir doch den konkreten Fall Karikaturenrandale. Die gewaltsamen Proteste kamen erst Monate nach der Veröffentlichung von zwölf Mohammedkarikaturen in einer dänischen Provinzzeitung auf. Warum geschah dies nicht schon nach wenigen Tagen? Die Antwort ist so absurd, wie sie traurig ist. Einige dänische Imame unternahmen eine regelrechte Krawallpromotiontour duch die islamische Welt. Dabei mogelten sie noch mehrere „Karikaturen“ in ihre Protestmappe. Darunter das Foto eines Franzosen mit einer Schweinsnase aus Gummi im Gesicht; der Hintergrund dieser „Karikatur“ hatte freilich nichts mit Mohammed und dem Islam zu tun, wie die Krawallimame behaupteten, sondern es handelte sich um einen „Grunzwettbewerb“ bei einem Dorffest. Dieser Umstand blieb den zum „spontanen Krawall“ angestifteten Massen leider unbekannt, da es sich bei den „islamischen Staaten“ allesamt um Diktaturen handelt, in denen es keine freie Presse gibt. Daher ist nicht der Umstand der Pressefreiheit schuld am Tod dieser Menschen, sondern der Umstand der Pressezensur.

Natürlich geht es „Anna“ in ihrem Kommentar weder um Toleranz noch um einen „bedächtigen“ Einsatz der Pressefreiheit, sondern allein um den Anspruch islamisches Recht unter dem Vorwand der Toleranz durchzusetzen. Denn es ist sicher fraglich, ob „Anna“ und ihre mohammedanischen Freunde so „tolerant“ sind, den Buddhisten zuliebe auf Fleisch generell und auf das Opferfest im speziellen zu verzichten . . .


Der Jud’ ist schuld!

Juni 24, 2008

Wenn man sich als Atheist, so zu sagen als Aussenstehender, mit Religionen und deren Geschichte beschäftigt, wird man gerne als Religiöser belächelt, der sich nicht „outen“ möchte. Doch durch das betrachten religiöser Ideen und deren Werdensgeschichte, lassen sich, auch heute noch, viele politische Vorgänge besser erklären, auch wenn diese vordergründig gar keinen religiösen Hintergrund zu haben scheinen. Das prominenteste Beispiel ist hier der Antisemitismus und sein perfider Bruder, der „Antizionismus“. Doch alles der Reihe nach.

Der europäische Antisemitismus hat seinen Ursprung in der Legende der „Christusmörder“. Für die frühen europäischen Christen stand eines fest: Wenn die Juden es schaffen, den Sohn Gottes am Kreuze sterben zu lassen, dann müssen sie erstens das absolut Böse sein und zum anderen extrem mächtig. So wurde den jüdischen Gemeinden im Mittelalter alles in die Schuhe geschoben, was an Katastrophen und Unglücken gerade gelegen kam: die Pest, Hungersnöte, Kriege, etc. Das die Juden ebenfalls an der Pest starben, Hungerlitten und im Krieg umkamen sind Details, die den überzeugten Antisemiten bis heute nicht in seiner „Argumentation“ stören. Auch Martin Luther, der oftmals als Vater der Glaubensfreiheit dargestellt wird, fabulierte 1543 “Von den Juden und ihren Lügen“. Solch ein, vom Who-is-who der christlichen Vordenker, zementiertes Feindbild taugt natürlich als Sündenbock für so ziemlich alles. Als dann der Geheimdienst des zaristischen Russlands, mit den „Protokolle[n] der Weisen von Zion“ die Legende einer jüdischen Weltverschwörung erfand, stieß dies natürlich auf offene Ohren. „Man hat’s ja schon immer gewusst: Der Jud’ ist schuld!“ Der rassistische Antisemitismus der Nazis ist dann lediglich der erbärmliche Versuch, den christlichen Antisemitismus in einen „natürlichen bilogischen“ Rahmen zu setzen. Die Lutheraner hatte der Führer dabei sicher auf seiner Seite. So schrieb der lutheranische Landesbischof Martin Sasse 1938: „Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. (…) In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der als der Deutschen Prophet [Martin Luther] im 16. Jahrhundert einst als Freund der Juden begann, der getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.

Doch neben dem christlichen Antisemitismus existiert auch noch der islamische Antisemitismus. Dieser fusst auf der islamischen Teilung der Gesellschaft. Der Islam kennt drei „Klassen“ von Menschen: Muslime (besitzen volle Rechte), Dhimmis (Christen, Juden, Zoroastrier, geduldete Nichtmuslime, Menschen „zweiter Klasse“), Harbis (Sowohl Atheisten, Polytheisten, als auch andere Nichtmuslime, die nicht unter islamischer Herrschaft stehen, Rechtlose). In dieser klassischen Einteilung sind Juden benachteiligte, wie alle anderen, wenn auch hier schon die Juden als „erbittertste Gegner des Glaubens“ gelten. Der heute zu Tage tretende Antisemitismus eines Ahmadinedschad hat seine Wurzeln in den 1930er Jahren. Damals exportierte der Naziradiosender „Radio Zeesen“ den christlichen Antisemitismus in den Nahen Osten. „Radio Zeesen“ verbreitete Nazipropaganda, die wie oben geschildert auf den christlichen Ressentiments beruht, in arabischer, persischer und türkischer Sprache. So wurden auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ in der islamischen Welt populär, auf die sich auch heute noch die Terrororganisation Hamas in ihrer „Charta“ beruft. Spätestens nach der Gründung Israels hatte sich die christliche Wahnvorstellung von einer „jüdischen Weltverschwörung“ auch in der islamischen Welt durchgesetzt, in der sie bis heute als Mehrheitsmeinung überdauert, während im post-christlichen Europa sich eine neue Spielart des Antisemitismus verbreitet hat: der „Antizionismus“.

Der klassisch-christliche Antisemitismus ist in Europa praktisch nur noch bei den Hohmanns und Ratzingers zu finden, wenn diese über Tätervölker schwadronieren oder für das „Seelenheil“ der Juden beten und damit ihren eigenen Starrsinn meinen. Der neue Antisemitismus kommt ohne Antisemiten aus, wie schon der Publizist Henryk M. Broder kürzlich vor dem Innenausschuss des Bundestages anmerkte. Der Antizionist ist der Judenhasser von heute. Doch sein Objekt des Hasses ist nicht der Jude, sondern Israel, der „Staat gewordene Jude“. Auch wenn dieser „Antizionismus“ nicht mehr religiös ist, bedient er sich doch der gleichen Stereotypen und Verallgemeinerungen. Die „jüdische Weltverschwörung“ wird kurzerhand durch die „Israel-Lobby“ ersetzt. Und aus dem „Brunnenvergifter“ wird das „Besatzerregime in Palästina“. Das all diese Verallgemeinerungen und Stereotype der israelischen Realität nicht nahe kommen, bzw. dieser eklatant widersprechen, stört den Antizionisten genauso wenig, wie die jüdische Realität den Antisemiten stört.

Dazu ein paar Fakten: 75 % der Israelis sind Juden, davon 42 % aus muslimischen Ländern (oftmals Vertriebene), 20 % sind muslimische Araber, die restlichen 5 % verteilen sich auf andere Minderheiten, wie Armenier, Drusen, arabische Beduinen und andere. Desweiteren ist Israel der einzige Staat des Nahen Ostens, der demokratisch ist und die Menschenrechte garantiert. Die oft von Antizionisten vorgebrachte Behauptung, dass Israel in großem Stil die Araber vertrieben habe, ist gelinde gesagt schwachsinnig. Ein Großteil davon ging freiwillig während des Krieges von 1948 (der von den arabischen Nachbarstaaten begonnen wurde), um nicht im Weg zu sein, wenn „die Juden ins Meer getrieben“ werden. Hier wird von westlichen Antizionisten, genauso, wie von den Terrororganisation Hamas und Hisbollah, sowie Berufsantisemiten wie Ahmadinedschad ein „Rückkehrrecht“ angemahnt. Vom „Rückkehrrecht“ der aus arabischen Staaten vertriebenen Juden spricht freilich niemand, dazu sind sich Antizionisten und Antisemiten schlicht zu ähnlich.


Eine Religion des Friedens?

April 6, 2008

Oft wird behauptet, dass Islamisten ihre Gewalttaten nicht durch den Koran und die mohammedanische Lehre „legitimieren“ könnten. Dieser Film zeigt eindringlich, dass ganz und gar das Gegenteil der Fall ist:


„Fitna“ von Geert Wilders

April 6, 2008

Seit einer Woche ist der Film „Fitna“ des niederländischen Abgeordneten Geert Wilders jetzt im Netz zu sehen. In den Medien wurde der Film viel kritisiert und oft als „Hetze“ bezeichnet, doch stimmt das wirklich? Machen Sie sich selbst ein Bild. Hier ist der Film (in zwei Teilen):


Das Wort zum Ostersonntag

März 22, 2008

Und so begab es sich, dass Judas Ischariot seinen Sektenguru Joshua ben Joseph, der später als Jesus Christus bekannt werden sollte, verriet. Eine von der Nachwelt sehr geschätzte Tat, da sie half den Sektenguru zum Gott erklären zu können. Leider mobbten die restlichen Sektierer Judas in den Selbstmord. Die Römer hingegen waren froh einen Unruhestifter und Putschisten beseitigen zu können. Sie nagelten besagten Deliquenten an eine Querlatte, zogen diese an einem Baum herauf und nagelten zwei Podeste an den Baumstamm, eines zum Stehen und eines zum Sitzen. Das Podest zum Sitzen hing etwas tiefer, so dass der Verurteilte um seine Beine zu entlasten und sich zu setzen, sich an seinen Armen hängen lassen musste, was ihm das Atmen fast unmöglich machte. So verstarb Joshua ben Joseph aka. Jesus nach wenigen Stunden. Keine besonders lange Zeit; die Römer kreuzigten auch öfter Deliquenten auf Zeit, so dass es dem Zufall überlassen wurde, ob sie nach zwei Tagen entweder tot oder frei waren.

Nun hätte die Geschichte mit dem Ableben des Aufrührers zu Ende sein können, so wie es für viele judäische Sektengurus zur damaligen Zeit das Ende war. Nur kamen seine Anhänger auf die pfiffige Idee einen Zombiekult um seine Person zu spinnen, indem sie behaupteten er sei von den Toten auferstanden, sei zum Zombiejuden geworden und per Fahrstuhl zu seinem „Vater“ in den Himmel entrückt worden.

Als der christliche Zombiekult dann im Laufe der Jahrhunderte nach Europa schwappte, wurden die alten Feste zu ehren der heidnischen Götter kurzerhand in christliche „Feste“ umgedeutet. So feiert denn dann die Christenheit am heutigen Wochenende nicht etwa Ableben und Zombiewerdung eines jüdischen Sektenführers, sondern eigentlich die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, nach der auch das Osterfest noch immer benannt ist und an dem man kleine Kinder nach Eiern als Zeichen der Fruchtbarkeit suchen lässt. Wenn das nur auch der Hitlerjunge Ratzinger bzw. Papst Benny der Zuvielte wüsste . . .

HAPPY OSTARA!


Pleite für Religionsapologeten

März 7, 2008

Das Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ kommt nicht auf den Index. Der entsprechende Antrag wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien abgelehnt. hpd-online berichtet wie folgt:

BONN. (hpd) Nun ist es gewissermaßen „amtlich“: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen. Nach einer einstündigen Anhörung von Autor, Illustrator und Verleger hat die Bundesprüfstelle entschieden, dass das religionskritische Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ nicht als jugendgefährdend anzusehen sei. Mit der Entscheidung wurde der Indizierungsantrag des Bundesfamilienministeriums zurückgewiesen, das unterstellt hatte, das Buch sei „geeignet, Kinder und Jugendliche sozial-ethisch zu desorientieren“.

Das kleine Ferkel darf bleiben.
 

Offenbar hat es sich ausgezahlt, dass die „Buchmacher“ in einer 68-seitigen Verteidigungsschrift den aufklärerischen Charakter des Buches detailliert dargelegt hatten.

„Alles andere als ein Freispruch wäre ein Skandal gewesen!“, sagte Autor Michael Schmidt-Salomon nach der Urteilsverkündung. „Eine offene Gesellschaft kann es sich nicht leisten, religiöse Gefühle unter Denkmal-Schutz zu stellen. Dies würde zu einer gefährlichen Unterhöhlung der Streitkultur der Aufklärung führen.“

Illustrator Helge Nyncke wertete den Urteilsspruch als „Sieg des gesunden Menschenverstandes über das religiöse Scheuklappendenken“: „Ich bin sehr erleichtert – jetzt darf endlich ganz offiziell in unseren Kinderbüchern auch über Religion wieder nachgedacht und gelacht werden.“

Gunnar Schedel, Leiter des Alibri Verlags, richtet den Blick bereits nach vorn: „Jetzt erteile ich erstmal den Auftrag zum Druck der vierten Auflage“, meinte er unmittelbar nach der Verhandlung, „und heute Abend geh ich ins Hannebambel und gönn mir nach all dem Stress ein gemütliches Weißbier“.

Das „Ferkelbuch“ hat sich seit Anfang Oktober 2007 über 12.000 Mal verkauft. Mit der Auslieferung der vierten Auflage ist Ende des Monats zu rechnen.

Martin Bauer


Das Wort zum Sonntag II

Februar 16, 2008

Eine Überlegung lässt mir keine Ruhe: Das Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ soll auf den Index gesetzt werden. Ob dies geschieht oder nicht soll ein Gremium entscheiden, in dem unter anderem auch Vertreter der Kirchen sitzen, aber keine Vertreter säkularer bzw. humanistisch-atheistischer Verbände. Dieses voreingenommene Gremium soll also entscheiden, ob Religionskritik jugendgefährdend ist oder nicht. Man verzeihe mir den jetzt folgenden Nazivergleich, aber ist dieser Umstand nicht so, als ob die SS in Auschwitz ermittelt? Jeder, der hier von einem fairen Verfahren spricht kann nur ein fundamentalistischer Gotteskriecher sein.

Hoffen wir, dass die Kirchenvertreter in diesem Gremium mehr Respekt vor unserem Staat, den Rechten und der Meinung Ungläubiger haben, als vor ihren wirren Glaubensaussagen!

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